Besichtigung des Informationszentrums für Kälte-, Klima- und Energietechnik

von Reiner Friedrich, SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen (27.10.2008)

Am 23.10.2008 haben die Mitglieder der Bezirksvertretung (BV) das Informationszentrum für Kälte-, Klima- uns Energietechnik (IKKE) in der ehemaligen Ausbildungswerkstatt des Kruppschen Hüttenwerks Rheinhausen an der Kruppstaße besichtigt.
Das IKKE ist eine gGmbH, ist also eine gemeinnützige Gesellschaft, deren alleiniger Gesellschafter die Kältebauer-Innung NRW ist.
Das ehemalige Gebäude der Lehrwerkstatt wurde in seinen Außenumrissen erhalten. Das Bild ist erhalten, aus Gründen der Wärmedämmung hat es aber neue Fenster erhalten und die Außenwände wurden isoliert, so wie es sich für Klima- und Energietechniker gehört. Die frühere große Werkstatthalle wurde funktional so unterteilt, dass die heutigen Erfordernisse erfüllt werden. Zur besseren Ausnutzung der Raumvolumina wurde in der hinteren Halle ein Zwischengeschoss eingezogen, Raumreserven für die Zukunft.

Die Räume sind mit den modernsten Einrichtungen zur Aus- und Weiterbildung mit den dazugehörigen Schulungsräumen eingerichtet. Gleichzeitig wurden Übernachtungsmöglichkeiten für Auszubildende und Schulungsteilnehmer mit 59 Betten geschaffen einschließlich der dazugehörigen Restauration, die noch aus der früheren Nutzung als Qualifizierungszentrum übernommen werden konnte.

Die vom Geschäftsführer Herrn Beermann vorgetragenen Perspektiven zeigen auf, dass die Möglichkeiten, die das gesamte Projekt bietet, bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind und durch weitere Kooperationen mit Firmen und Instituten noch erhebliche Potentiale bestehen.

Wenn man bedenkt, dass die Arbeit erst im Februar hier begonnen wurde, kann man dem Informationszentrum und seinen Mitarbeitern nur höchstes Lob aussprechen und ermuntern, in diesem Sinne so weiter zu machen.

Der Kauf und der Umbau des Gebäudes haben nach Aussage der Geschäftsführung rund 12,5 Mio. Euro gekostet, von denen ein erheblicher Teil gefördert wurde.
Bedingt durch diese Förderung und durch die Inanspruchnahme von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen können auch Einrichtungen im Hause durch Dritte genutzt werden, wie zum Beispiel der Hörsaal, der im nächsten Jahr mit Hilfe der Arge hergerichtet werden soll.

Die Nutzung muss natürlich mit dem Eigentümer abgestimmt werden. Hier hat die Geschäftführung sogar eine enge Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt angeboten, welches ja schon für die Vermarktung der Rheinhausen Halle verantwortlich ist.

Alle BV-Mitglieder, so war der Eindruck der SPD-Vertreter, waren vollen Lobes über das, was dort geschaffen wurde, denn es ist ein weiterer Lichtblick in der Entwicklung von Logport und somit auch für Rheinhausen.

Reiner Friedrich

SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen