Bessere Anbindung für Schüler

SPD Bezirksverband Duisburg-Rheinhausen (10.01.2020)
ÖPNV Eisenbahnsiedlung: Neue Zahlen sollen Bedarf ermitteln
Mit zwei Anträgen zur Anbindung der Eisenbahnsiedlung an den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) beschäftigt sich die Bezirksvertretung (BV) Rheinhausen in ihrer nächsten Sitzung. Eingebracht werden die Anträge von den Fraktionen der SPD, Grüne/Linke und Angelika Röder (BL). Im ersten Antrag wird die Verwaltung beauftragt, eine zu Beginn- und Endzeiten der Grundschule Marktstraße in Duisburg-Friemersheim passende Anbindung zu ermöglichen.
Die aus der Eisenbahnsiedlung stammenden Kinder der GGS Maktstraße seien auf Grund ihres Schulweges von 2,8 km berechtigt für Leistungen nach der Schülerfahrkostenverordnung, heißt es in der Begründung. Marcus Mellenthin, Fraktionsvorsitzender der SPD weiter: „Hierbei hilft es nicht, wenn die Kinder 40 Minuten auf Schulbeginn oder nach Schulschluss auf den nächsten Bus warten müssen. Vielmehr soll ein Transportmittel bereitgestellt werden, das innerhalb der nächsten 20 Minuten nach und vor Schulschluss die Ankunft/Abfahrt ermöglicht.“
In einem weiteren Antrag wird die Verwaltung beauftragt, im Bereich der Eisenbahnsiedlung eine unverbindliche Befragung der Anwohner durchzuführen. Hier soll ermittelt werden, ob und wie der ÖPNV genutzt wird, sowie was geändert werden muss, damit statt des Individualverkehrs ein Umstieg auf den ÖPNV erfolgt.
In der Begründung heißt es, dass die Proteste nach der Fahrplanumstellung eine höhere als bei den Planungen zur Fahrplanumstellung angenommene Zahl an ÖPNV Nutzer vermuten lassen. Um eine geordnete Neuplanung durchzuführen, müssen die möglichen Nutzerzahlen ermittelt werden. Zudem sollen auch diejenigen erfasst werden, die eventuell durch die Fahrplanumstellung abgeschreckt wurden.