Nicht nur Kinderspielplätze einplanen auch Seniorenparcours

Von Gerti Asch, Vorstandsmitglied der SPD Duisburg-Friemersheim (27.09.2019)
Fast bis auf den letzten Platz besetzt war die Veranstaltung der AG 60 plus Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen zum Thema Seniorenspielplätze.
Als fachkundiger Referent wurde Uwe Linsen, Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD), eingeladen. Er berichtete, dass im Stadtgebiet von Duisburg mehrere Seniorenspielplätze entstehen werden.
Große Aufmerksamkeit legten die Bürger*innen auf den Seniorenspielplatz am Toeppersee. Diese Bewegungsparcours sind schon lange in vielen Ländern vorhanden. Deutschland hinkt bei diesem Angebot hinterher. Ein Zuhörer hatte vor 20 Jahren diese Fitnessparks schon in China gesehen. Mit dem NamenSeniorenspielplatzkonnten sich die meisten Zuhörer aber nicht anfreunden, klingt er doch nach Rutsche und Sandkasten.
Übereinstimmend wurde gefordert, dass eine gute Erreichbarkeit sicher gestellt sein muss. Die Anregung, auch in Wohngebieten diese Bewegungsparcours anzulegen, geht auch an die Adresse der Bau- und Wohnungsgesellschaften. In Wohngebieten sollten daher neben den Kinderspielplätzen auch Bewegungsparcours eingeplant werden.

Nach dem Referat berichtete Uwe Linsen noch über die vielfältigen Aufgaben der Wirtschaftsbetriebe. Viele Angebote waren den Zuhörern nicht bekannt. So z.B.die Beseitigung des Sperrmülls und den Heraustrage-Service für die zu beseitigenden schweren und sperrigen Teile. Diesen Dienst können die Bürger*innen für 50,- € je angefangene halbe Stunde mit bestellen.
Aber auch Themen wie schwer begehbare Schotterwege, die Zuständigkeit für zugewachsene Privatgrundstücke und Querungshilfen wurden von den Anwesenden angesprochen.
Es war wieder einmal eine interessante und informative Veranstaltung der AG 60plus. Achten Sie bitte auf die nächsten Veranstaltungen, in ihnen werden sicher wieder spannende Themen angesprochen.

AG60plus