Querung des Krupphafens

SPD Bezirksverband Duisburg-Rheinhausen (24.01.2020)
IGA 2027 bietet Chancen zur Umsetzung
Ratsherr Reiner Friedrich (SPD) findet es sehr traurig, wie die CDU durch ihren Sprecher Ferdi Seidelt schon lange verfolgte Projekte in den Bereich der Lächerlichkeit zieht, indem sie ins Reich der Satire verfrachtet. Gemeint ist der erneute Vorschlag, eine Querung des ehemaligen Krupphafens zu errichten. Schon für die Bundesgartenschau 2011 (BUGA), die in Duisburg stattfinden sollte, dachte man über eine solche Brücke nach. Letztlich zog die Stadt Duisburg wegen finanzieller Unwägbarkeiten ihre Bewerbung für die BUGA zurück.
Friedrich: „Die Querung des Krupphafens ist eine Maßnahme zum attraktiven Ausbau des Radweges Rheinschiene. Der Fahrradtourismus gewinnt immer mehr an Bedeutung, auch für Duisburg.“ Zudem müsse man die Hafenquerung auch im Zusammenhang mit der Internationalen Gartenausstellung IGA 2027 sehen, die in der Metropole Rhein-Ruhr stattfindet. Nach den bisherigen Planung ist für die Westseite von Duisburg nur ein Parkplatz mit Schiffsanleger vorgesehen. In andere Maßnahmen fließen Millionenbeträge, wie zum Beispiel in den Hochfelder Rheinpark.
Bezogen auf die Flusssituation haben die bisherigen Hearings gezeigt, dass auch die Westseite und deren Einbindung eine wesentliche Rolle spielt. Hierzu gehört dann auch die Erschließung dieser Flächen und deren Öffnung. Bisher kann man von einer Erschließung dieser Flächen für die Bevölkerung nicht sprechen. Man kann nur hinein gehen und dann wieder zurück. Das heißt, dass die vorhandenen Erholungsräume in diesem Bereich für die Bevölkerung nicht ausreichend erschlossenen sind. Die seit Jahren versprochene Brückenquerung des Radweges R1 über die Eisenbahnbrücke über den Rhein, kann leider aus statischen Gründen nicht realisiert werden, und so bleibt für den Duisburger Westen aus dem ganzen IGA-Projekt mit seinen vielen Begleitprojekten außer einem Parkplatz nichts mehr übrig. Es wäre doch sinnvoll, wenn auch die Bürger auf unserer Rheinseite davon partizipieren würden. Denn Leben am Fluss findet auf beiden Seiten des Rheines statt.