SPD-Fraktion im VRR gegen den Ausstieg der Landesregierung aus dem Sozialticket

Von der SPD Fraktion im VRR (11.07.2017)
Mobilität ist eine der grundlegenden Voraussetzungen für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Dabei stellen die Kosten des öffentlichen Nah- und Schienenverkehrs jedoch für viele Bürger eine erhebliche finanzielle Belastung dar. Um finanziell schwächer gestellten Menschen dennoch den Zugang zur Mobilität zu ermöglichen, wurde 2012 im VRR ein vom Land NRW mitfinanziertes Sozialticket eingeführt, das sich allein im VRR-Gebiet bereits für über 170.000 Menschen mit weiter steigender Tendenz zu einem Erfolgsmodell entwickelt hat. Mit der vorgezogenen Preissteigerung des VRR im Oktober 2017 wird jedoch gerade der Preis dieses Tickets, gegen die Stimmen der SPD-Fraktion, mit einer Steigerung von 6,3% unverhältnismäßig stark erhöht.
Wolfgang Weber, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im VRR erklärt dazu:
„Die SPD-Fraktion im VRR erwartet, dass auch in Zukunft die neue Landesregierung das Sozialticket ausreichend bezuschusst, so wie dies die Vorgängerregierung garantiert hat. Dieser Zuschuss muss dabei, um Preissteigerungen abzufangen, dringend dynamisiert werden. Wir wollten auf dieser Grundlage die Preissteigerung abwenden und zunächst unsere Forderung mit dem Land verhandeln. Dieses Vorhaben ist jedoch an der schwarz-grünen Mehrheit im VRR gescheitert, womit der Einstieg in den Ausstieg aus dem Sozialticket eingeleitet scheint.“