SPD-Ratspolitiker loben das besondere Engagement der Freiwilligen Feuerwehr in Zeiten von Corona

SPD Bezirksverband Duisburg-Rheinhausen (22.04.2020)
Ratsmitglieder besuchen Freiwillige Feuerwehr in Rumeln-Kaldenhausen
An vielen Stellen ist die Freiwillige Feuerwehr im Stadtgebiet im Einsatz, um Versorgungslücken zu schließen. Sei es die Herstellung von Desinfektionsmittel, das Nähen von Schutzmasken oder die Sicherstellung von dringend benötigter Schutzkleidung. So auch die Freiwillige Feuerwehr in Rumeln-Kaldenhausen.
Um sich selbst ein Bild vor Ort von der wichtigen Arbeit zu machen und besonders um ein Dank für das tägliche Engagement auszusprechen, waren die Rheinhauser SPD-Ratsleute Elke Patz, Manfred Krossa und Reiner Friedrich persönlich in der Einsatzzentrale der Freiwilligen Feuerwehr in Rumeln-Kaldenhausen. Was sie vor Ort sahen und was man ihnen zeigte, versetzte sie doch in Erstaunen. Besonders die Herstellung von Schutzkitteln aus Kunststofffolien beeindruckte die Ratsmitglieder.

In wenigen Tagen wurde vor Ort ein logistischer Betrieb aufgebaut. Dieser besteht aus zwei Betriebsteilen, die jedoch räumlich getrennt sind.
Die erste Betriebsstätte ist der sogenannte Zuschnitt. Dort wird die Folie für die Endfertigung zugeschnitten. Dies geschieht, in dem die Folien aus Rollen übereinander gelegt werden, je nach Foliendicke zwischen 8 und 16 Bahnen über eine Länge von ca. 12 m. Im Anschluss werden die Zuschnitte mit Hilfe von aufgelegten holzvorgefertigten Schablonen auf die richtigen Größe zurecht geschnitten.

Die zurechtgeschnitten Folienstücke gelangen dann in die Wagenhalle der Freiwilligen Feuerwehr um dort an acht Tischen an den Nahtstellen zusammengeschweißt und fertigstellt zu werden. Auf diese Art und Weise wurden bisher schon, je nach Foliendicke, zwischen 1500 – 2500 Schutzkittel pro Tag hergestellt. Die Professionalität, mit der die Freiwillige Feuerwehr innerhalb weniger Tage eine ganze Produktionskette entwickelt und umgesetzt hat, finden die SPD-Politiker bemerkenswert.

Die Feuerwehr Rumeln-Kaldenhausen wird bei ihrer Arbeit auch von benachbarten Löschzügen unterstützt, sowie von vielen freiwilligen Helfern aus der Bevölkerung und dem THW. Sie arbeiten in 2 Schichten zu jeweils 8 Stunden und das an allen sieben Tagen. Auch in den Ostertagen gönnte sich das Team aus Freiwilligen keine Pause. 80 Personen sind bisher in der Notproduktion von Schutzkitteln im Einsatz. Ein Restaurant hat die Versorgung mit Getränken und Frühstück, Mittag- und Abendessen übernommen.

Abschließend konstatieren Patz, Friedrich und Krossa, dass das, was die Freiwillige Feuerwehr in den letzten Tagen im Kampf gegen Corona auf die Beine gestellt hat, einzigartig ist und ein Beispiel für gelebte Solidarität. Diese ist aus Sicht der drei SPD-Ratsmitglieder das Wichtigste.