Stellungnahme zum Artikel vom 30.1.2019 bezüglich des Schulhofs Geestschule

Pressemitteilung des SPD Bezirksverbandes Duisburg Rheinhausen (02.02.2019)
Der Schulhof der Geestschule ist vom Bauverein Duisburg Friemersheim von der Stadt gepachtet und damit übernimmt dieser auch die Verkehrssicherungspflicht und die Nutzung des Platzes. Zurzeit kann die Stadt daher nicht über die Nutzung des Grundstückes verfügen, es sei denn, sie kündigt den Pachtvertrag.
Den Wunsch der CDU, den Platz vor der Geestschule an den Bauverein vorbei in einen Seniorenspielplatz umzuwandeln, würde aber voraussetzen, dass das Pachtverhältnis beendet wird. Somit ist klar festzustellen: alle Planungen obliegen dem Bauverein!
Seitdem der Bauverein die Fläche gepachtet hat, hat er sich um diese gekümmert und es gab auch von Seiten der CDU keine Beschwerden mehr über unsaubere Verhältnisse.
Will die CDU, dass sich dieser positive Zustand wieder ändert?
Die Idee, auf dem Geestplatz einen Seniorenspielplatz zu entwickeln, ist auch keine Idee der CDU. Die Idee stammt aus dem Nachbarschaftsverein und wurde damals durch den Architekten Jochims dort eingebracht. Dieser gute Vorschlag ließ sich aber seinerzeit nicht umsetzen, da die nötigen Mittel fehlten. Eine Idee ließ sich aber verwirklichen, nämlich die Entwicklung eines Gemeinschaftsplatzes.
Dies geschah dann auf dem bekannten Wege, indem Spenden gesammelt und die Fläche durch den Bauverein gepachtet wurde.
Der Bauverein hat damit die Vorstellungen aus der Ideenwerkstatt Friemersheim umgesetzt, in die auch die Bürger und Kaufleute einbezogen wurden. Vor diesem Hintergrund hat die SPD Ratsfrau Elke Patz, dem Bauverein empfohlen, einen Antrag bei der Sparkassenstiftung zu stellen, um Mittel für die Realisierung eines Seniorenspielgerätes zu erhalten. Dieser Antrag ist umgehend vom Bauverein gestellt worden und nicht durch die SPD! Dies entspricht ja auch den rechtlichen Bedingungen, denn nur der Eigentümer kann über sein Grundstück verfügen.
Ferner ist zu beachten, dass in diese Fläche schon viele Spenden geflossen sind, so auch Mittel zur Pflege des Ortsbildes. Wenn man diese jetzt vernichten will, stößt man vielen Spendern und auch den Bauverein vor den Kopf. Zusätzlich würde es sich um eine Verschwendung von Steuergeldern handeln, denn die Mittel zur Pflege des Ortsbildes zahlen die Bürger.