Zum Tode von Manfred Bruckschen

SPD Bezirksverband Duisburg-Rheinhausen (27.01.2019)
Mit Manfred Bruckschen, der in der Nacht vom 24. auf den 25.Januar nach langer Krankheit gestorben ist, verlieren die Rheinhauser Sozialdemokraten eine weitere verdiente und prägende Persönlichkeit. „Obwohl sich Manfred Bruckschen seit langem aus der Politik zurückgezogen hatte und diesem Rückzug damals nicht gerade rühmliche Umstände zugrunde lagen, so hat die Rheinhauser SPD trotzdem nie vergessen, was sie und Rheinhausen Manfred Bruckschen zu verdanken haben.“, betonen die Ortsvereinvorsitzenden Dirk Smaczny und Jörg Schormann sowie Bezirksverbandvorsitzender Reiner Friedrich und Fraktionsvorsitzender Marcus Mellenthin.

„Manfred Bruckschen wird für immer als einer der führenden Köpfe des Rheinhauser Arbeitskampfes in Erinnerung bleiben. Er war das omnipräsente Gesicht und die wahrnehmbare Stimme dieses historischen Protestes. Nach dem Aus für die Hütte hat er auf politischer Ebene weiter für eine Zukunftsperspektive für Rheinhausen gekämpft. Dass wir dort heute keine gigantische Industriebrache, sondern einen florierenden Logikstandort haben, ist letztlich auch mit sein Verdienst.“, erinnert Dirk Smaczny.

Rainer Friedrich und Marcus Mellenthin heben hervor, dass Bruckschen bereits lange vor dem Arbeitskampf eine prägende Rolle in der Rheinhauser SPD gespielt habe. Seit den 60er Jahren habe er die Interessen Rheinhausen zunächst im Kreistag Moers, dann in der Bezirksvertretung Rheinhausen und später im nordrhein-westfälischen Landtag beharrlich und engagiert vertreten.

„Manfred Bruckschen war ohne Zweifel eine ebenso markante wie kantige Persönlichkeit . Sein politisches Lebenswerk verdient größten Respekt, und wir verlieren mit ihm nicht nur ein politisches Urgestein, sondern auch einen lieben Freund.“, macht Ortsvereinsvorsitzender Jörg Schormann deutlich. „Wir werden ihn vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren!“

Für den SPD Bezirksverband: Reiner Friedrich

Für die SPD Ortsvereine: Dirk Smaczny, Jörg Schormann, Bruno Hensellek und Markus Mellenthin